| Akkon |
| Auf
einen Blick: Verlag : Goldsieber Autor : Knut Happel und Christian Fiore Spieleranzahl : 2-5 Spieler Alter : ab 10 Jahren Dauer : 45 - 90 min. Erscheinungsjahr : 2007 Spielart: Strategiespiel ZUR HAUPTSEITE |
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| Das
Spielmaterial 1 Spielplan - 35 Tempelritter - 20 Wertungsmarker - 1 Startspielerfigur(Seneschall) - 5 Heerlagerkarten - 4 Privilegienkarten - 72 Städtekarten - 1 Spielanleitung |
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Bietphase:
Jeder Spieler besitzt 7 Templersteine in seiner Farbe, der Startspieler
sogar noch den achten neutralen Stein. Mit diesen Steinen wird in den
sechs Städten um die Mehrheit, und somit um die ausliegenden
offenen Karten gekämpft. Beginnend mit dem Startspieler setzen die
Spieler reihum verdeckt ihre Templersteine in die Städte. Setzt
der Startspieler seinen neutralen Templerstein werden alle in dieser
Stadt gesetzten und noch zukünftig gesetzten Templersteine sofort
aufgedeckt. Möchte ein Spieler keine Steine mehr setzen steigt er
aus. Jeder Spieler besitzt dabei den gleichen Satz an sieben Templern.
Vier davon besitzen die Werte von Fünf bis Acht, die drei anderen
Templer haben besondere Fähigkeiten:
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Kartenphase:
Ebenfalls mit dem Startspieler beginnend dürfen die Spieler nun
Handkarten ausspielen. Die Handkarten beinflussen die eigenen oder aber
auch die Werte fremder Mitspieler in den vier Orden sowohl in positiver
als auch in negativer Richtung. Jede Karte hat außerdem noch
einen Kostenwert und gibt an in welcher Stadt die Karte erworben wurde.
Auch in dieser Phase benötigen die Spieler ihre Templersteine,
weshalb es Sinn macht in der Bietphase nicht alle Steine einzusetzen.
Allerdings spielen die Eigenschaften der Steine in dieser Runde keine
Rolle mehr, es geht allein um die Anzahl. Möchte ein Spieler eine
Karte mit dem Kostenwert 2 spielen, muß er zwei beliebige
Templersteine aus seinem Vorrat abgeben. Hat er keine zwei Steine mehr,
darf er diese Karte auch nicht mehr spielen. Hat ein Spieler in der
Bietphase seinen Kaplan auf eine Stadt gespielt, darf er nun, in der
Kartenphase, Karten aus dieser Stadt um einen Stein vergünstigt
ausspielen. Eine solche Karte mit dem Wert 1 kann damit also kostenlos
ausgespielt werden. Auch hier gilt dass die Spieler reihum eine Karte
ausspielen oder passen und damit sofort aussteinen. Haben alle Spieler
gepasst folgt auch hier eine Auswertung. Es wird geschaut ob es in den jeweiligen Orden einen eindeutig führenden Spieler gibt. Ist dieses der Fa, so erhält er das Privileg des jeweiligen Orden, dass er in der nächsten Runde einsetzen kann. Folgende Privilegien gibt es:
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| Weitere
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| Superfred vergibt 7
von
10
Punkten: Akkon ist ein sehr interessantes Strategiespiel mit einem hohen Ärgerfaktor, leider aber auch mit kleinen Schwächen. Ob man die Hintergrundgeschichte nun stimmig findet oder nicht sei jedem selbst überlassen. Auf den Spielmechanismus heruntergebrochen, gibt es vier Werteskalen, deren Werte man durch Karten beeinflussen kann. Zunächst gibt es in jeder Runde eine Mehrheitenphase, in denen die Spieler, größtenteils verdeckt, Steine einsetzten, in der Hoffnung Karten zu erhalten, oder die Mitspieler einfach nur zu verwirren oder zu ärgern. In kleiner Spielerrunde ist das Einsetzen recht übersichtlich und meist bekommt man auch die Karten die man gerne haben möchte. Ab vier Spieler aufwärts wird die Bietrunde recht chaotisch und man benötigt schon eine gewisse Portion Glück um die gewünschten Karten zu erhalten. Dazu kommt natürlich noch, dass jeder Spieler für sich selbst entscheiden muss, wie viele seiner Steine er überhaupt einsetzt, schliesslich möchte man die gewonnenen Karten in der Bietphase auch zum Einsatz bringen. Und die Bietphase kann schon für hohe Frustration sorgen. Die gespielten Karten sorgen dafür dass die Wertemarker der Spieler hin und her geschoben werden und ein Spieler der zuvor weit vorne war, kann plötzlich den letzten Platz einnehmen. Also was soll man tun? Sich absichtlich in der Mitte aufhalten und bloss nicht auffallen? Sicherlich nicht, denn schliesslich bekommt man als führender Spieler teilweise sehr mächtige Privilegien. Dazu kommt noch dass das Spiel recht lang ist, und dass es letztendlich drauf an kommt in der letzten Runde zu Punkten, da es keine Zwischenwertungen gibt, man gewinnt alleine dadurch, dass man in der letzten Runde die entscheidenden Züge machen kann. In grossen Runden erscheint Akkon sehr beliebig, so dass man es unserer Meinung nach maximal zu dritt spielen sollte, außerdem finden wir, dass, so reizvoll die unterschiedlichen Städtekarten auch sein mögen, weniger mehr gewesen wäre. Deswegen raten wir auch, aus jedem Städtestapel drei bis vier Karten herauszunehmen, entweder verdeckt oder für die Akkon-Strategen offen. In kleiner Gruppe kann man Akkon klar empfehlen, aber je mehr Mitspieler am Tisch sitzen um so länger dauert das Spiel und um so grösser wird auch der Glückfaktor, was ja grundsätzlich nicht schlecht sein muss. Akkon ist nach Pecunia non olet und Die Säulen von Venedig nun das dritte Spiel welches das Autorenduo Knut Happel und Christian Fiore herausbringen, auf dieses Duo sollte man ein Auge halten. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass Akkon zu einen fairen Preis von nur rund 15 Euro im Handel erhältlich ist. |