Botswana

Vielen Dank an Fred Distribution für die Zusendung eines Rezensionsexemplares

Auf einen Blick:
Verlag : Gryphon Games
Autor : Reiner Knizia
Grafik : Chalie Bink
Spieleranzahl : 2-5 Spieler
Alter : ab 7 Jahren
Dauer : 20-30 min.
Erscheinungsjahr : 2010

Art : Kartenablegespiel

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Das Spielmaterial
30 Karten - 25 Tiefiguren - 1 Spielregel (Englisch)

Worum geht es? 
Im Verlauf des Spiels spielen die Spieler Karten für die jeweiligen Tierarten (Elefant, Löwe, Zebra, Nashorn, Leopard) aus und sammeln diese Figuren. Durch das Ausspielen der Karten legen sie den Wert der Figuren selber fest, den sie dann am Ende des Spiels erhalten.

Was passiert im Spiel?
Nachdem die Karten gleichmäßig (bei 2/4 Spielern 2 Karten entfernen) unter den Spielern verteilt worden sind, sind sie beginnend beim Startspieler im Uhrzeigersinn an der Reihe. Immer wenn ein Spieler an der Reihe ist, dann muss er eine Karte ausspielen und sich eine Tierfigur nehmen. Alle Karten für eine Tierart werden immer auf einen Stapel gelegt, wobei die neue Karte immer oben auf den Stapel gelegt wird.

Wer gewinnt das Spiel?
Eine Runde endet, wenn von einer Tierart alle 6 Karten (jede Tierart hat 6 Karten mit den Werten 0-5) ausgespielt wurden. Für jede Tierfigur im Besitz der Spieler gibt es nun so viele Punkte, wie dies der obersten Karte auf dem Stapel der jeweiligen Tierart entspricht. Wurden keine Karten ausgespielt, gibt es für diese Tierart auch keine Punkte. Jeder Spieler schreibt seine Punkte auf. Man spielt so viele Runden, wie Mitspieler teilnehmen und es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.
    (Troudi 02.11.2010)

Weitere Infos:
- Die Homepage von Fred Distribution

Troudi vergibt 8 von 10 Punkten:
Zunächst einmal sorgte "Botswana" aufgrund des Spielmaterials schon mal für gute Laune in unseren Testrunden: Die Plastiktiere wirken äußerst ansprechend und auch die Karten sind nett illustiert. Aber auch das Spiel selber kann sich sehen lassen. Die Regel ist sehr kurz und dementsprechend schnell kann man dann mit dem Spielen anfangen. Dabei ist der Mechanismus simpel und doch genial: Im Prinzip legen die Spieler selber die Wertigkeit die Höhe der Siegpunkte fest, die sie am Ende des Spiels erhalten. Dabei wollen natürlich nicht alle Spieler die gleichen Tiere möglichst wertvoll machen, denn schließlich kann man ja nicht alle Tiere sammeln. Man muss den richtigen Zeitpunkt für das Ausspielen einer Karte abpassen und dementsprechend möglichst lange die anderen Spieler darüber im Dunkeln lassen, welche Tiere man jetzt eigentlich sammelt - sonst können einem die natürlich mit ihren Karten noch dazwischenfunken. Welche Tiere man wiederum sammelt, sollte man von den eigenen Handkarten abhängig machen. Besonders hohe oder niedrige Karten sollte man dabei natürlich bis zum Schluss aufbewahren, um damit den Wert einer Tierart in die Höhe schnellen zu lassen oder eine Tierart komplett wertlos zu machen. Dabei muss es nicht immer von Vorteil sein Tiere zu sammeln, von denen man selber hohe Karten hat. Hier muss man auch die Mitspieler und deren Verhalten beobachten und dementsprechend "Tiere sammeln". Klar, ganz funktioniert die eigene Taktik nicht immer, aber das bringt einen amüsanten Ärgerfaktor ins Spiel. Uns und unsere Tester konnte "Botswana" also überzeugen und ich halte es für ein tolles Spiel für Viel- und Gelegenheitsspieler, wobei auch besonders die Kinder unter unseren Testern Spaß am Spiel hatten. "Botswana" wird in Deutschland über Pegasus vertrieben und ist für ca. 20 Euro im Handel erhältlich.

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