eye know

Auf einen Blick:
Verlag : Kosmos
Autor : Paul Berton, George Sinclair
Spieleranzahl : 2 bis 8 Spieler
Alter : ab 12 Jahren
Dauer : ca. 45 min
Erscheinungsjahr : 2007

Spielart: Quizspiel


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eye know von Kosmos Spiele

Das Spielmaterial
1 Spielplan - 300 Bildkarten - 100 Einsatzchips - 1 Spielanleitung

Ziel des Spiels ist es, durch das Erkennen von Bildern, aber auch durch die Beantwortung von Fragen möglichst viele Punkte zu erzielen.

Zu Beginn des Spiels werden 14 zufällige Quizkarten so auf dem Spielplan ausgelegt, dass die Bildseite nach oben zeigt. Außerdem werden pro Mitspieler noch jeweils fünf Karten benötigt, die zu einem Nachziehstapel bereit gelegt werden. Auf der Vorderseite jeder Karte wird ein Bild gezeigt, welches es später im Spiel zu benennen gilt. Außerdem ist dort durch einen Farbbalken ersichtlicht, zu welcher Kategorie die Karte gehört. Das Spiel bietet farblich gekennzeichnete Quizkarten in den vier Kategorien Dies & Das, Natur & Co, Leute & Charaktere und Zeichen & Symbole. Auf der Rückseite gibt es zu dem jeweiligen Bild-Thema drei Fragen und die entsprechende Antworten. Die erste Frage ist immer eine Behauptung, bei der erraten werden muss, ob die Behauptung wahr oder falsch ist. Die zweite Frage ist immer eine Auswahlfrage, bei der man sich für eine der drei vorgegebenen Antworten entscheiden muss. Und die dritte Frage auf jeder Karte ist eine offene Frage, die sonst keine weitere Hilfestellung bietet. Damit später im Spiel jeder Spieler auch ein Gebot auf seine Frage setzen kann erhält jeder Spieler noch fünf Wettchips im Wert von 1.

Gespielt wird reihum. Der aktive Spieler entscheidet sich für eine der 14 auf dem Spielbrett ausliegenden Karten und benennt das Bild, welches auf der Karte zu sehen ist. Der rechte Nachbar nimmt die Karte und überprüft, ob der aktive Spieler die Karte korrekt benannt hat. Ist dieses der Fall, erhält der Spieler einen Chip. Danach teilt der aktive Spieler mit ob er sich an der Behauptung, der Auswahlfrage oder an der offenen Frage versuchen möchte. Seinen Wetteinsatz, der aus mindestens einem Chip, maximal aus Chips im Wert von 5 besteht, legt er in die Tischmitte. Danach liest der rechte Spieler die entsprechende Frage vor. Kann der Spieler die Fragekarte korrekt beantworten, erhält er bei der Behauptung seinen doppelten Einsatz, bei der Auswahlfrage seinen dreifachen Einsatz und bei der offenen Frage seinen vierfachen Einsatz zurück. War die Antwort falsch ist der Wetteinsatz verloren. In beiden Fällen erhält der Spieler aber zumindest die Quizkarte, die er offen vor sich auslegt.
Wurde das Bild auf der Karte falsch benannt, dürfen die Mitspieler, beginnend mit dem linken Spieler einen Tipp abgeben, was das Bild denn wohl darstellt. Der Spieler, der hier richtig liegt erhält die Karte und einen Chip. Um eine Frage darf dieser Spieler dann allerdings nicht spielen.
Das freie Feld auf dem Spielbrett wird nun mit der obersten Karte des Nachziehstapel aufgefüllt, so dass der nächste Spieler wieder aus 14 Karten auswählen kann.

Das Spiel endet nachdem der Nachziehstapel aufgebraucht wurde, also jeder Spieler somit genau fünfmal die Chance hatte das Bild einer Quizkarte zu benennen. Nun folgt die Auswertung. Jeder Spieler schaut sich zunächst die Farben der Karten an, die er im Laufe des Spiel erspielt hat. Besitzt ein Spieler mindestens eine Karte in jeder der vier möglichen Farben, so erhält er dafür 15 Punkte. Hat ein Spieler 3/4/5 Karten in einer Farbe, so erhält er dafür 5/10/20 Punkte. Zu diesen möglichen Punkte addiert er noch die Punkte, die er durch seine Wettchips erzielen konnte. Es gewinnt der Spieler der nun in Summe die meisten Punkte aufweisen kann.

(Superfred 28.09.17)

Weitere Infos:
- Die Homepage von Kosmos Spiele

Superfred vergibt 8 von 10 Punkten:
eye know ist ein unterhaltsames Quizspiel, bei dem Wissen sicherlich von Vorteil ist, bei dem man aber auch Zocken kann. Den Schwierigkeitsgrad bestimmt der Spieler dabei weitestgehend selber. Zu Beginn des Spiels wird eine der Spielanzahl angepasste Anzahl an Karten zufällig zu einen Nachziehstapel bereitgelegt. Die ersten 14 Karten werden mit der Bildseite nach oben auf dem großen Spielbrett ausgelegt. Was nun kommt ist nicht neu oder gerade überraschend: Wissen wird abgefragt. Um eine Frage überhaupt erstmal beantworten zu dürfen ist ein erster Schritt notwendig, man muss ein Bild richtig benennen können. Dabei ist der Unterschied im Schwierigkeitsgrad schon enorm. Aber das ist glücklicherweise noch nicht alles, denn nachdem man ein Bild korrekt erkannt hat muss man auch noch eine Frage zu dem Bildthema beantworten. Und hier darf man nun zum einem den Schwierigkeitsgrad selber bestimmen, aber auch den Einsatz um den man spielen möchte. Auf jeder Karte gibt es eine Wahr/Falsch-Behauptung, eine Auswahlfrage mit drei Antwortmöglichkeiten, sowie eine etwas schwierigere offene Frage. Die Wahr/Falsch-Behauptung verdoppelt den Einsatz. Kann man die offene Frage korrekt beatworten gibt es den vierfachen Einsatz. Was letztendlich schwierig oder einfach ist, liegt aber oft im Auge des Betrachters bzw. des antwortenden Spielers. Trotzdem kam es uns oft so vor, dass gerade die offene Frage scheinbar einfacher als die beiden anderen Möglichkeiten zu sein scheint. Aber letztendlich ist das auch irgendwo ein Reiz des Spiels, dass geschickt Wissen und das Zockerelement miteinander verbindet. Als wir eye know neu hatten, haben wir es manchmal an einem Spieleabend sogar mehrfach gespielt, was schon ein Stück ungewöhnlich ist, da bei uns Quizspiele nicht so häufig auf den Tisch kommen. Mit den 300 Karten ist man auch schon eine Weile beschäftig. Pro Spiel und Mitspieler werden fünf Karten "verbraucht". Somit sind natürlich etliche Partien möglich. Und auch danach gibt es auch noch mehr zu entdecken, schließlich findet man auf jeder Karte ja drei verschiedene Fragen. Aber was macht man wenn man an die Reihe kommt und eine schon früher gespielte ausliegt?. Eine bekannte Frage nochmals spielen und somit fette Punkte einsammeln oder doch den Reiz in was Neuem suchen? Wer Quiz-Spiele mit einem gesunden Zockerelement mag, sollte sich eye know ruhig mal genauer anschauen. Im Handel kostet das Spiel rund 25 Euro.Und wer bereits alle Karten kennt, dem sei die Kompaktversion an Herz gelegt. Hier wurde auf das überdimensionale Spielbrett, sowie auf die großen Wettchips verzichtet. Dafür gibt es 100 neue Bildkarten.

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