Häc Mäc

Auf einen Blick:
Verlag : FX Schmidt
Autor : Tom Schoeps
Spielanzahl 2-6 (optimal 4-6)
Alter : ab 8 Jahre
Dauer : 15 min
Erscheinungsjahr : 1991

Spielart: Einschätzung- und Ablegespiel

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Das Spielmaterial
130 Karten (85 Zutaten, 3 Fliegen, 16 Oberteile, 6 Verdoppler-Oberteile, 20 Unterteile) - 1 Spielanleitung

Ziel des Spieles ist es, mit den dicksten Burgern die meisten Punkte zu machen.

Zunächst werden die Karten nach Oberteilen, Unterteilen und Zutaten - Fliegen sind auch Zutaten - getrennt. Dann erhält jeder Spieler genau ein Verdoppler-Oberteil. Die normalen Oberteile werden gleichmäßig an die Spieler verteilt. Nicht benötigte Verdoppler-Oberteile und normale Oberteile werden in diesen Spiel nicht mehr benötigt. Die Unterteile werden als offener Nachziehstapel bereit gelegt. Die Zutaten werden gemischt. Jeder Spieler nimmt sich 4 Zutaten auf die Hand. Die restlichen Zutaten bilden einen verdeckten Nachziehstapel. Nun kann das Spiel beginnen.

Gespielt wird reihum. Liegt kein Burger in der Mitte (direkt am Anfang oder weil der vorige Spieler ihn genommen hat) wird, zunächst ein Unterteil in die Tischmitte gelegt. Der aktive Spieler legt nun eine Zutat auf diesen Burger. Danach zieht er eine Karte vom Nachziehstapel auf die Hand. Ist der Nachziehstapel aufgebraucht, kann man auch keine Karten mehr nachziehen. Möchte man die Punkte dieses Burgers haben, so macht man diesen mit einem Oberteil zu und legt alle diese Karten vor sich ab. Danach wird der linke Spieler neuer aktiver Spieler. Man sollte beachten das jeder Spieler nur eine bestimmte Anzahl an Oberteilen hat. Sind alle aufgebraucht nimmt man zwar weiter am Spiel teil, kann aber keine Burger mehr zumachen.

Ferner gibt es noch ein paar Regeln wie ein Burger zusammengesetzt werden darf.
Das Spiel endet wenn:
Nun erfolgt die Wertung. Dabei bekommt jeder Spieler die folgenden Punkte:
Der Spieler der die meisten Punkte gemacht hat, gewinnt dieses Spiel.
(Superfred 10.01.05)

Superfred vergibt 4 von 10 Punkten:
Häc Mäc ist ein Spiel, das von seinem Thema lebt. Die Idee dazu ist nicht wirklich neu, aber immerhin recht schön umgesetzt. Die Spieler legen reihum Zutaten auf den Burger und irgendwann macht ihn ein Spieler mit einem Oberteil zu und kassiert die Punkte. Man kann sich in seinem Spielzug also immer überleben, ob man den Burger nun schließt oder ob man dem Mitspieler noch ein paar mögliche Punkte dazu gibt. In einer Variante, die das Spiel auch bietet, kann jeder Mitspieler jederzeit ein Oberteil legen und somit die Punkte kassieren. Dadurch wird das Spiel etwas hektischer, aber auch nicht wirklich viel besser. Wer diese Art von "Can't Stop" spielen mag und gleichzeitig mit dem Thema etwas anfangen kann, dem wird Häc Mäc vielleicht zusagen. Es ist zwar ein recht kurzes und schnelles Spiel, welches man mal zwischendurch spielen kann, aber auch da gibt es sicherlich eine Menge anderer Spiele, die einfach mehr bieten. Außerdem bekomme ich bei diesem Spiel immer Hunger auf Burger...

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