| Incan Gold |
| Auf einen Blick: Verlag : Fred Distribution Autor : Alan R. Moon und Bruno Faidutti Spieleranzahl : 3-8 Alter : ab 8 Jahre Dauer : 15 bis 30 min Erscheinungsjahr : 2009 Spielart: Einschätzungsspiel ZUR HAUPTSEITE |
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| Anmerkung Die neue Version aus dem Jahr 2009 enthält vor allem die verbesserten Zelte, so dass die Spieler die Karten nicht mehr knicken müssen und die Schachtel in die neue Reihe von Fred Distribution passt. Daher ist die Rezension unverändert geblieben. |
| Das Spielmaterial 5 Pyramidenkarten - 16 Spielerkarten - 8 Zeltkarten - 30 Erforschungskarten - 5 Artefaktkarten - 110 Schätze - 1 Spielanleitung (Englisch) |
| Diamanten-Karte: Bei dieser Karte war die Suche nach Diamanten erfolgreich. Die Zahl auf der Karte gibt an, wie viele Diamanten gefunden worden sind. Diese Diamanten werden gleichmäßig an die Spieler verteilt, die sich noch in der Höhle befinden. Der nicht teilbare Rest wird auf die Karte gelegt. Die Spieler legen die gefundenen Diamanten vor sich ab. Erst wenn sie die Höhle verlassen haben, gelten die Diamanten als geborgen und dürfen in die Schatzkiste gelegt werden. Ein Beispiel: 4 Spieler befinden sich noch in der Höhle und es wird die Karte mit 11 Diamanten aufgedeckt. Aus dem allgemeinen Vorrat erhält nun jeder Spieler 2 Diamanten, die er vor sich ablegt, die übrigen drei Diamanten können nicht aufgeteilt werden und werden somit auf die Karte gelegt. |
| Gefahren-Karte: In den Höhlen lauern fünf verschiedene Arten von Gefahren. Wird eine Gefahr zum ersten mal aufgedeckt, passiert noch nichts. Erst wenn eine Gefahr zum zweiten Mal in einer Höhle aufgedeckt wird, nehmen die Abenteurer Reissaus und verlassen die Höhle fluchtartig. Dabei lassen sie vor Schreck alle Diamanten zurück. Ist ein Spieler also noch in der Pyramide wenn eine Gefahr zum zweiten Mal aufgedeckt wird, muss er alle vor sich liegenden Diamanten, die er nicht in seiner Schatztruhe sichern konnte, wieder an den allgemeinen Vorrat abgeben. |
| Weitergehen: Um weiterzugehen hält man seine leere Faust in die Mitte. Der Spieler lässt seine Diamanten vor sich liegen. |
| Höhle
verlassen: Um anzuzeigen, dass man die
Höhle verlassen möchte nimmt man
seine Spielfigur in die Faust. Der Spieler darf nun alle vor sich
liegende Diamanten unter sein Zelt. Außerdem findet er
womöglich auf dem Rückweg noch liegengelassene Diamanten auf
den Karten. Verlässt ein einzelner Spieler die Pyramide darf er
alle liegengelassenen Diamanten einsammeln und ebenfalls in sein Zelt
legen. Verlassen gleichzeitig mehrere Spieler die Pyramide werden die
Diamanten auf den einzelnen Karten wieder auf
diese Spieler gleichmäßig verteilt, Reste bleiben auf den
Karten liegen.
Ein Beispiel: Auf einer Karte liegen 2 Diamanten, auf einer weiteren 4. Drei Spieler haben sich entschlossen die Höhle. Die 2 Diamanten können sich die drei Spieler nicht teilen, sie bleiben auf der Karte liegen. Von den 4 Diamanten legt jeder Spieler einen in seine Schatzkiste, der vierte bleibt wieder auf der Karte liegen. |
| Weitere Infos: - Die Homepage von Fred Distribution |
| Troudi vergibt
7 von 10 Punkten: Mit "Incan Gold" ist dem Autorenduo Moon/Faidutti ein spannendes und unterhaltsames Spiel gelungen. Jeder Spieler muss sich bei jeder Karte nicht nur neu fragen, ob er mit der Ausbeute zufrieden ist oder weitergeht, sondern man muss auch ständig überlegen, was die anderen machen. Geht man alleine zurück, bekommt man sicher noch ein paar Diamanten hinzu und kann alle in die eigene Schatztruhe legen. Was aber, wenn alle bis auf einen zurückgehen und dieser letzte Spieler in der Höhle deckt weitere Diamantenkarten auf und muss mit keinem Spieler mehr teilen. Man kann zwar erahnen, was ein Mitspieler denkt, aber wie er sich dann entscheidet, weiß nur er alleine. Daher ist der taktische Anteil im Spiel auch eher gering. Wer am Ende das Spiel gewinnt, hängt oft nur von den aufgedeckten Karten ab, weniger von den Entscheidungen des Siegers. Trotzdem kam "Incan Gold" bei allen Spielern recht gut an, weil es einfach Spass macht. Mal ist die Schadenfreude derjenigen groß, die gerade noch die Höhle verlassen haben´, bevor eine zweite Gefahrenkarte aufgedeckt wird. Mal freuen sich die Spieler, die noch in der Höhle sind, weil sie nicht mit allen anderen teilen müssen, da die meisten bereits die Höhle verlassen haben. Gut, am Ende gewinnt dann ein Spieler, das ist schon fast nebensächlich. Schliesslich hat "Incan Gold" eine angenehm kurze Spieldauer, so dass man direkt noch mal fünf Höhlen erkunden und eine Revanche fordern kann. Auf der Spielemesse Essen kann "Incan Gold" noch bis Sonntag am Stand von Fred Distribution (10-53) gekauft werden. |