Keywood

Auf einen Blick:
Verlag : R&D Games
Autor : Richard Breese
Spieleranzahl :  2-5 Spieler
Alter : ab 10 Jahren
Dauer : 90-120  min.
Erscheinungsjahr : 1995
 
Spielart: Aufbauspiel

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Keywood von R&D Games

Das Spielmaterial
1 Spielplan - 1 Startspielerkarte - 75 Geldchips - 60 Dorfbewohnerplättchen - 6 Markt Lizenz-Plättchen -
12 Händler Lizenz-Plättchen - 15 Abstimmungsplättchen - 1 Spielanleitung - 1 Spieletippsbeilage

Ziel des Spieles ist es seinen Einfluss im Lande Keywood geltend zu machen und am Ende möglichst viele Goldstücke angesammelt zu haben.

Schauen wir uns zunächst einmal das Spielbrett an. Im Zentrum befindet sich die Stadt, in der sich später die Ratsmitglieder versammeln um wichtige Abstimmungen durchzuführen. Um die Stadt herum befinden sich sechs Dörfer. Jedes Dorf besteht aus acht Hütten, in denen Bauern ihre Heimat finden. Pro Dorf können später
2 Händler mittels Lizenzen ihre Läden in 2 Hütten eröffnen. Die Stadt und die Dörfer sind durch Wege vernetzt. Jeder Spieler erhält zu Beginn des Spiels zwölf Bewohnerplättchen in seiner Wunschfarbe, die er später ins Spiel bringen kann. Außerdem erhält noch jeder Spieler ein Startkapital von 10 Goldstücken und drei Abstimmungsplättchen. Die zwölf Händlerlizenzen, es gibt sechs verschiedene Typen die jeweils zweimal im Land vertreten sind werden verdeckt bereitgelegt. Die sechs Marktplättchen werden ebenfalls bereit gelegt. Nachdem nun noch ein Startspieler festgelegt worden ist kann das Spiel endlich losgehen.

Gespielt wird über sechs Runden, wobei jede Runde wie folgt abläuft.
Das Startspielerrecht wechselt zum nächsten Spieler und die nächste Runde kann beginnen. Es gewinnt der Spieler der nach sechs Runden das meiste Gold aufweisen kann.

Varianten:
(Superfred 04.04.07)

Superfred vergibt 8 von 10 Punkten:
Keywood ist ein Spiel, dass die meisten wohl eher vom Namen kennen. Das Spiel ist in einer 200er Auflage erschienen, und falls wirklich mal jemand ein Keywood verkaufen sollte, muss man zur Zeit etwa rund 400 Euro auf den Tisch legen. Richard Breese und seine Key-Serie bürgt für Qualität, aber ist Keywood wirklich so viel Geld wert? Nun ja, die Spielmechaniken der ständigen Mehrheitsfindungen sind nicht wirklich neu, funktionieren aber sehr gut. Dazu kommt noch, dass sie sich hervorangend in die Geschichte um das Land Keywood einbetten. Das Spielbrett ist liebevoll und detailreich gezeichnet und die Anleitung fordert auf, die Schwarz/Weiß-Kopie doch selber auszumalen. Das Spielmaterial besteht zwar "nur" aus bunten Holzwürfeln und ein paar Plastikchips, tut aber dem Spielspass keinen Abbruch. Das Spiel selber kann man ruhig spielen, jeder stimmt vor sich ab und man wartet einfach wie die Entscheidungen der anderen Spieler ausfallen. Mehr Spass macht es natürlich, wenn man Bündnisse mit Mitspielern eingeht, diese dann plötzlich auflöst um dann seinen ehemaligen Partner zu denunzieren. Insgesamt schafft es Richard Breese mit seinem Spiel eine dichte Abmosphäre zu kreieren, so dass man förmlich in das Land Keywood hineingezogen wird und seine Bauern und Händler förmlich selber monetär nach vorne puschen möchte, aber ob einem dass so viel echtes Geld wert ist, muss jeder selber entscheiden. Keywood ist sicherlich ein Sammlerstück, welches man in seine Vitrine stellt. Gleichzeitig ist es aber aber auch ein tolles Spiel, dass nicht nur im Schrank stehen sollte und mit Handschuhen angefasst werden darf. Hin und wieder kommt es auch auf den Tisch und begeistert dann alle seine Mitspieler.

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