Panic on the Titanic

Auf einen Blick:
Verlag : noris
Spieleranzahl : 2 bis 5 Spieler
Alter : ab 16 Jahren
Dauer : ca. 60 min
Erscheinungsjahr : 2019

Spielart: Rätselspiel


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Panic on the Titanic von noris

Anmerkung:
Panic on the Titanic ist ein neues Szenario welches mit dem Grundspiel Escape Room Das Spiel spielbar ist. Eine Übersicht über alle Escape Room Das Spiel Szenarien findet ihr hier.

Das Spielmaterial
3 Umschläge mit verschiedenen Inhalten - 8 Hinweiskarten - 2 Lösungskarten - 1 Spielanleitung

Aus dem Grundspiel werden neben dem Chrono Decoder die 16 Schlüssel und der Hinweisdecoder benötigt.

Die Regeln aus dem Grundspiel bleiben unverändert.
Der Schwierigkeitsgrad ist 2,5 von 5.

Das Szenario:
Ihr seid Teil der Crew der "unsinkbaren" Titanic, die sich auf ihrer Jungfernfahrt von Lockholm nach Escapetown befindet. Als die Titanic plötzlich einen Eisberg rammt, bricht innerhalb kürzester Zeit Panik auf dem Schiff aus.
Entkommt aus diesem Schlamassel.

Escape Room Das Spiel Panic on the Titanic

(Superfred 8.12.19)

Weitere Infos:
- Die Homepage von noris Spiele
- Die Homepage zum Escape Room Das Spiel inkl. Komplettlösungen

Superfred vergibt 7 von 10 Punkten:
Panic on the Titanic ist eines von zwei neuen Szenarien zu Escape Room Das Spiel, welche im Herbst 2019 erschienen sind. Thematisch befinden wir uns, wie man unschwer am Titel erahnen kann, auf dem unsinkbaren Schiff namens Titanic. Dieses Szenario ist vielleicht nicht das stärkste Spiel der Escape Room Reihe. Es erzählt aber auf solide Weise die Geschichte der Titanic kurz vor ihrem Untergang, wie immer in drei Kapiteln. Los geht es damit, dass wir einen Weg durch das Eismeer finden müssen, den die Titanic genommen hat, bevor sie letztendlich den Eisberg gerammt hat. Hierzu ist weniger Gehirnschmalz notwendig. Vielmehr geht es darum Dinge auszuprobieren um schlussendlich eine passende Lösung zu finden. Auch im zweiten Teil ist Fleiß gefordet. Leider ist hier das Spielmateriel nicht wirklich durchdacht, da man unter anderem Teile auf andere Teile legen muss, gleichzeitig aber immer darauf achten muss, welche "Zeichen" sich denn nun direkt unter diesen Teilen befinden. Dieses war schon ziemlich nervig. Gut gefallen hat uns hier der Teil wo der "Telegraf" ausgefüllt werden musste und jedem klar war dass die offensichtlich Lösung nicht die geforderte Lösung sein konnte. Aber auch dieses Rätsel konnten wir mit kleinen Anlaufschwierigkeiten schnell lösen. Im dritten Teil gab es dann nochmal ein Teilrätsel, welches an sich ganz einfach zu lösen war, man aber viel probieren musste, bis man eine akzeptable Lösung hinbekommen hat. Grundsätzlich habe ich ja nichts gegen die Try&Error Rätsel, schön finde ich sie aber nicht. Ingesamt ist Panic on the Titanic ein ganz solides Szenario, welches wir problemlos geschafft haben haben und sicherlich auch ein Stück weit Spaß gemacht hat. Dennoch, normalerweise spricht man nach einem Escape Room Spiel ja immer nochmal durch was einem gut oder weniger gut gefallen hat. Und bei Panic on the Titanic, waren dann doch die Momente im Vordergrund, die uns eher gestört haben. Ein wirkliches Highlight gab es nicht. Allerdings sei noch ein Rätsel erwähnt, bei dem der Chronodecoder eine wichtige Rolle spielt und wir uns immer gefragt haben, warum der Chronodekoder so ist wie er ist, da dieses Feature noch nie genutzt wurde. Jetzt wissen wir es. Es wurde extra für dieses Szenario aufgehoben. Aber im Ernst. Panic on the Titanic ist sicherlich nicht schlecht und das Meckern findet hier auf einem hohen Niveau statt. In Vergleich zu anderen Szenarien und deren Rätsel, hat uns dieses einfach weniger gefallen. Trotzdem hoffen wir noch auf viele weitere Fälle für das Escape Room Das Spiel-Universum, welches für uns von allen Exit-Spielarten die es inzwischen so gibt immer noch am besten gefällt. Im Handel ist Panic on the Titanic für rund 12 Euro erhältlich.

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