| Way out West |
| Auf einen Blick: Verlag : Warfrog Autor : Martin Wallace Grafik : Peter Dennis Spieleranzahl : 3-5 Alter : ab 13 Jahren Dauer : 90-120 min. Erscheinungsjahr : 1998 Art: Aufbau- / Mehrheitenspiel ZUR HAUPTSEITE |
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| Das Spielmaterial 1 Spielplan - 5 Figuren für die Reihenfolge - 5 Farmercounter - 13 Wanted-Counter - 11 Schwarze Figuren - 5 Sätze Spielecounter á 9 Cowboys und Vieh, je drei Mal Hotel, Postkutsche, Geschäft, Gefängnis, Zug, Bank - Goldcounter - 4 Würfel - 1 Spielanleitung |
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| Troudi vergibt 5 von
10 Punkten: Die Spielidee an sich ist zunächst super und auch die Thematik ist mal ganz interessant, da ja sonst taktische Spiele in diesem Genre eher rar sind. Die Mechanismen machen Sinn, man muss sich schon gut überlegen, wo man seine Viehcounter und die Cowboys platziert - wo könnte die Konkurrenz tätig werden und wo bietet sich vielleicht auch ein Gebäude an? Eigentlich müsste man da eine höhere Wertung erwarten können, doch das Spiel weist drei gravierende Mängel auf: Erstens, und das ist bei fast allen Warfrog-Spielen der Fall, eine üble Spielanleitung: Unübersichtlich, ohne Beispiele oder Grafiken und lückenhaft. Fragen bleiben beim ersten Spiel offen, kommen aber leider auch schon beim Durchlesen der Anleitung auf. Eben mal irgendwas nachschlagen ist nicht, man erkennt auch nicht, was relevant ist oder auch nicht. Zweitens ist generell wieder einmal der Glücksfaktor ein Problem: Habe ich noch so viele Cowboys in der Stadt - hat der Gegner weniger als ich und würfelt die 5er und ich nur 1er, 2er oder 3er, sieht es schlecht aus. Die zahlenmäßige Überlegenheit lässt sich nicht wirklich ausnutzen. Zuletzt bleibt noch die Problematik, dass bei 4 Spielern gegen Ende für jeden Spieler zu wenige Viehcounter zur Verfügung stehen, d.h. man trotz Barvermögens kein Vieh mehr kaufen kann. Fazit: Trotz interessanter Thematik und Grundideen geht die eigentliche Spielidee im Würfelglück unter, außerdem macht die Anleitung leider nicht wirklich Lust auf das Spiel. Trotzdem: Wenn beides überarbeitet würde, hätte das Spiel große Chancen, wirklich gut zu werden - in der vorliegenden Form leider nicht. |