Blokus

Auf einen Blick:
Verlag : Sekkoia
Autor : Bernard Tavitian
Spielanzahl 2 bis 4 Spiele (optimal 2 oder 4)
Alter : ab 8 Jahre
Dauer : 20 min
Erscheinungsjahr : 2000

Art: abstraktes Legespiel

Auszeichnungen:
Spiel der Jahres 2002 Auswahlliste
As d'Or Spiel des Jahres 2001
Vuoden Pephepeli 2003
Best Japanese Game 2002 (Platz 1)

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Das Spielmaterial
1 Spielbrett - jeweils 21 Teile in 4 verschiedenen Farben -
1 Anleitung (in deutsch, englisch, holländisch und französisch)

Das Ziel des Spieles ist es möglichst viele, am besten natürlich alle, eigene Teile auf dem Spielbett unterzubringen.

Zum Ablauf des Spiels: Jeder Spieler bekommt seine 21 Teile, die stark an Tetris-Figuren erinnern. Jedes Teil besteht aus 1-5 kleinen zusammenhängenden Quadraten. Das Spielbrett ist gerastert (20x20 Quadrate), so dass die Teile exakt darauf plaziert werden können. Gespielt wird reihum. Dabei legt jeder Spieler genau ein Teil. Das erste Teil eines Spieler muss so gelegt werden, dass ein Quadrat genau ein Eckfeld des Brettes überdeckt. Jedes weitere Teil muss so an ein eigenes Teil angelegt werden, dass es mindestens eine gemeinsame Ecke hat, aber niemals eine gemeinsame Kante. Die eigenen Teile dürfen Teile der Mitspieler beliebig berühren. Teile dürfen dabei niemals überlappen. Die Lage der plazierten Teile darf  bis zum Spielende nicht mehr geändert werden.

Kann ein Spieler keinen gültigen Zug ausführen, scheidet er aus. Sind alle Spieler blockiert endet, das Spiel und es erfolgt die Wertung.

Hat ein Spieler alle 21 Teile einbauen können so erhält er 15 Punkte; war sein letzter Stein nur aus einem Quadrat bestehend so bekommt er sogar 20 Punkte. Ferner zählt jedes nicht eingebauten Teil Minuspunkte und zwar soviel, aus wievielen kleinen Quadraten es besteht. Der Spieler mit den meisten Punkten, bzw. wenigsten Minuspunkten gewinnt das Spiel.
(Superfred 25.11.04)

Superfred vergibt 8 von 10 Punkten:
Auf den ersten Blick betrachtet gibt Blokus ein wenig Grund zur Kritik. Immerhim ist es ein abstaktes Spiel, alle Teile sind aus Plastik und der Preis ist mit rund 25 Euro auch nicht ohne. Wen das aber alles nicht stört, der bekommt ein wunderbares Legespiel. Am Anfang ist es noch einfach. Erst mal alle 5er-Teile verbauen und sich möglichst Richtung Mitte ausdehnen um Platz zu schaffen - aber was dann? Die Räume werden immer enger und bevor man sich versieht, hat man ein Teil vor sich liegen, welches definitiv nicht mehr eingebaut werden kann. Dadurch, dass man immer Ecke an Ecke legen muss, kann man die Wege der Gegner durchkreuzen, sofern diese das nicht verhindern. Blokus ist geradezu optimal für 4 Spieler. Bei zwei Spielern erhalten beide Spieler  jeweils 2 Farben. Die Variante für 3 Spieler ist eher konstruiert, die neutrale vierte Farbe wird von den 3 Spieler immer abwechselt gelegt. Bei uns kommt Blokus immer sehr gut an, auch bei den Mitspieler, die nicht so gerne abstrakte Spiele spielen. Und da die Spieldauer recht kurz ist, spielt man auch gerne noch ein weiteres Spiel oder auch zwei.

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