Geistertreppe

Auf einen Blick:
Verlag : Drei Magier Spiele
Autor : Michelle Schanen
Grafik : Johann Rüttinger
Spieleranzahl : 2-4 Spieler
Alter : ab 4 Jahre
Dauer : 10 bis 15 min.
Erscheinungsjahr : 2004
 
Spielart: Rennspiel

Auszeichnungen:
Kinderspiel der Jahres 2004
Schweizer Spielepreis 2004 Kinder (Platz 1)

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Geistertreppe von Drei Magier Spiele

Das Spielmaterial
1 Spielplan - 4 Geisterfiguren - 4 Kinderfiguren - 4 Holzscheiben - 1 Spezialwürfel - 1 Anleitung

Ziel dieses Spieles ist es, seine eigene Spielfigur über die verwinkelte Treppe als erster zum Geist in die Ruinenspitze zu bringen.

Der Spielplan zeigt die Stufen einer langen Treppe, an deren Ende ein Gespenst wohnt. Jeder Spieler entscheidet sich für eine Farbe und stellt die Kinderfigur in dieser Farbe auf die unterste Stufe der Treppe. Die Geisterfiguren werden erst später im Spiel benötigt und zunächst neben das Spielfeld gestellt.
Nehmen weniger als vier Mitspieler teil, werden die Kinderfiguren, die nicht von dem Mitspielern gewählt worden sind, sofort mit einem Geist versehen und auf die unterste Treppe gestellt.

Gespielt wird reihum. Der aktive Spieler würfelt und bewegt seine Figur um soviele Stufen die Treppe hinauf, wie der Würfel Augen anzeigt. Hierbei ist es unerheblich, ob bereits schon andere Figuren auf den Stufen stehen. Zeigt der Würfel das Geister-Symbol, so nimmt der Spieler eine Geisterfigur und stülpt diese über eine beliebige Spielerfigur. Durch einen Magneten, im Kopf des Geistes, angezogen, verschwindet die Spielerfigur im Inneren dieses Geistes. Die Farbe der Spielfigur ist nicht mehr sichtbar und die Spieler müssen sich ab sofort merken, welche Spielerfigur unter welchem Geist versteckt ist. Ist der Figur des aktiven Spielers gefangen, so zieht er einen beliebigen Geist, am besten natürlich den mit seiner Figur drunter, um die gewürfelte Augenzahl nach vorne. Sind alle Spieler bereits in Geister verwandelt und der Würfel zeigt erneut ein Geister-Symbol, so muss der aktive Spieler, zwei beliebige Geister vertauschen.

Erreicht ein Geist die oberste Treppenstufe, wird das Geheimnis gelüftet, welche Figur im Geist versteckt war. Der Besitzer dieser Figur gewinnt das Spiel.

Variante für ältere Kinder.
Hier erhält jeder Spieler noch eine Holzscheibe, in derselben Farbe wie die Kinderfigur, die er für alle sichtbar vor sich ablegt. Sind alle Geister im Spiel und wird das Geistersysmbol erneut gewürft, hat der aktive Spieler die Wahl, entweder zwei Geister auf dem Brett zu tauschen, oder  Holzscheiben zweier Spieler zu vertauschen, wodurch die betroffenen Spieler auch die Zugehörigkeit der Kinderfigur tauschen.
(Superfred 23.01.07)

Superfred vergibt 7 von 10 Punkten (für ein Kinderspiel):
Geistertreppe ist ein nettes Spiel für die jüngeren Spieler unter uns. Das Spielmaterial ist klasse und auch die kleine Geschichte mit dem Gespenst in der Ruine kann gefallen. Das Grundspiel ist sehr einfach und wirklich nur für Spielanfänger gedacht, immerhin reicht es aus, sich genau ein Farbe zu merken. Nehmen an einem solchen Spiel auch ältere Kinder oder Erwachsene teil, hält sich der Spielspass doch sehr in Grenzen. Interessanter ist da die Variante, in der man die Farben aller Geister merken muss. Durch die häufige Tauscherei der Geister und der Holzscheiben, haben auch grössere Kinder und auch Erwachsene hin und wieder Schwierigkeiten, und es ist immer wieder schon mit anzusehen, wenn jemand meint seinen Geist nach ganz oben gebracht zu haben, die Kinderfigur aus dem Geist herausholt und die Farbe dann nicht mit der eigenen Holzscheibe übereinstimmt. Zugegeben, das Prinzip hinter Geistertreppe, die Positionen der eigenen Figur merken, die wiederum ständig getauscht werden, ist nicht wirklich neu, wurde hier aber wirklich liebevoll umgesetzt, so dass, zumindest in der Variante, auch die ganze Familie Spass an diesem Spiel hat. Im Handel ist das Spiel für satte 25 Euro erhältlich.

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