Codenames
Mini-Erweiterungen: Autoren und Spiele - Weihnachten

Auf einen Blick:
Verlag : CGE
Autor : Vlaada Chvatil
Grafik : Tomas Kucerovsky
Spieleranzahl : 2 bis 8 Spieler
Alter : ab 14 Jahren
Dauer : ca. 15 min
Erscheinungsjahr : 2015

Spielart:Kommunikationsspiel

Auszeichnungen:
Spiel des Jahres 2016
Deutscher Spielepreis 2016 (Platz 2)
A la carte 2016 (Platz 2)
Spiele Hit mit Freunden 2016
Niederländischer Spielepreis 2016 Nominierungsliste
As d'Or Nominierungsliste 2017
Swiss Gamers Award 2015 (Platz 10)
Swiss Gamers Award 2016 (Platz 2)
Juego del Ano 2016 Finalist
Jocul Anului 2015 Incepatori (Platz 2)
IGA Multiplayer Nominierungsliste 2016
Best Japanese Boardgame 2016 (Platz 1)

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Codenames von CGE Heidelberger

Das Spielmaterial
16 Agentenkarten in zwei Farben - 1 Karte Doppelagent - 7 Karten unbeteiligte Zuschauer - 1 Karte Attentäter - 40 Codekarten - 1 Standfuß - 1 Sanduhr - 200 Karten mit 400 Codenamen   - 1 Spielanleitung

Ziel des Spiels ist es durch Ein-Wort-Erklärungen die Agenten des eigenen Teams ausfindig zu machen.

Im Spiel mit mindestens vier Mitspielern werden zu Beginn des Spiels die Spieler auf zwei Teams aufgeteilt, in ein Team Rot und ein Team Blau. In jedem Team wird ein Spieler zum Geheimdienstchef ernannt. Beide Teamchefs setzen sich auf die eine Seite des Spieltischs, alle anderen Spieler beider Teams auf die gegenüberliegende Seite. Nun werden zufällig 25 Karten mit Codenamen in einem 5x5 Raster ausgelegt. Die Codekarte wird so vor die beiden Chefs aufgestellt, dass die anderen Teammitglieder die Vorderseite nicht sehen können. Die Codekarte, die dem Raster der Auslage entspricht, zeigt an welches Team das Spiel eröffnet. Von dieser Farbe findet man neun Positionen auf der Karte, für das gegnerische Team werden acht Positionen in der entsprechenden Farbe angezeigt. Es werden aber auch immer acht neutrale graue Positionen und eine schwarze Position benannt, wobei die schwarze Position einen Attentäter darstellt.

Gespielt wird abwechselnd. Der Chef des aktuellen Teams nennt seinen Mitspielern einen Hinweis. Dieser Hinweis muß aus einem einzigen Wort bestehen und mit möglichst vielen Codenamen, das kann auch nur ein einzelner sein, der eigenen Agenten (Karten) in Verbindung gebracht werden kann. Außerdem gibt er noch an, mit wie vielen Agenten er das genannte Wort in Verbindung gebracht hat.
Das Team kann sich nun offen beraten, welche Codenamen der Chef wohl gemeint haben könnte. Hat man eine Entscheidung getroffen, zeigt ein Mitspieler auf die entsprechende Karte. Der Chef deckt daraufhin diese Karte mit einem Abdeckplättchen in der entsprechenden Farbe ab. War der Tipp korrekt , so kann das Team entscheiden ob man einen weiteren Rateversuch unternehmen möchte oder freiwillig an das gegnerische Team abgibt. Solange ein Team richtig rät, kann es immer wieder einen weiteren Rateversuch starten, allerdings immer nur maximal einem mehr wie die Agentenzahl durch den Chef vorgegeben wurde.
Zeigt das Team auf einen Codenamen des gegnerischen Teams oder auf eine neutralen Person (Karte) wird die Karte ebenfalls abgedeckt und der Zug ist beendet. Der Chef den anderen Teams ist nun an der Reihe,
Zeigt das Team auf den Attentäter, ist das Spiel sofort aus und das gegnerische Team hat gewonnen.

Das Spiel endet, sofern nicht der Attentäter benannt wird, sobald ein Team alle Agenten der eigenen Farbe ermitteln konnte. Dieses Team gewinnt das Spiel.

Varianten:
Die Anzahl Null kann benutzt werden wenn der Chef ausdrücken möchte, dass keiner der Agenten mit dem genannten Wort in Verbindung gebracht werden kann.
Die Anzahl unbegrenzt kann benutzt werden wenn der Chef möchte, dass sein Team beliebig viele Tipps abgeben kann, mit dem Nachteil dass das Team nicht weiss, auf wie viele Codenamen sich der genannte Begriff bezieht.

Im Spiel zu zweit spielt man im gleichen Team. Der Chef nennt wie üblich einem Tipp, auf den der Mitspieler reagieren kann. Nach Beendigung des Zuges deckt er einen Agenten der Gegenpartei ab. Natürlich kann man auch als Gruppe nur mit einem Team spielen.

Im Spiel zu dritt spielt man mit zwei Teams. Zwei Spieler bilden den Chef eines jeden Teams. Der dritte Spieler ist ein Ermittler, der abwechselnd für beide Teams tätig wird.
(Superfred 27.05.16)

Weitere Infos:
- Die Homepage von CGE
- Die Homepage vom Heidelberger Spieleverlag

Superfred vergibt 8 von 10 Punkten:
Codenames ist ein tolles Kommunikationsspiel, welches sich erfrischend von vielen anderen Partyspielen abhebt. Die Spieler teilen sich in zwei Gruppen auf, wobei in jeder Gruppe ein Chef definiert wird. In der Kartenauslage werden 25 Begriffe ausgelegt. Nur die Chefs wissen welche Begriffe zu ihren Teams gehören und müssen nun mit Hilfe einzelner Worte die Teammitglieder auf die richtige Fährte bringen. Was sich so einfach anhört, sorgt aber für großen Spielspaß. Natürlich kann man die Tipps so gestalten, dass die Teammitglieder immer genau eine Karte zuordnen können. Der Clou des Spiels besteht aber darin, ein Wort zu finden, welches ein Hinweis auf am besten zwei oder noch mehr Karten ist ,ohne das Karten der Gegenpartei in Betracht gezogen werden. Und als I-Tüpfelchen gibt es noch eine Karte, die zu keinem Team gehört und die auf keinen Fall von den Teammitgliedern ausgewählt werden sollte, weil sonst sofort die Gegenpartei gewinnt. Eine Runde dauert selten länger als 15 Minuten, und ich kann mich an kein Spiel erinnern, bei dem nicht sofort Folgepartien gespielt worden sind. Die Regeln sind bis auf das Grundgerüst relativ offen gehalten. So folgen auf die drei Seiten Regeln im Regelheft drei weitere Seiten mit dem was erlaubt und was verboten ist, wann ein Hinweis gültig oder nicht gültig ist. Einem gelungenen Spieleabend steht mit Codenames nichts im Weg, sofern man Spaß an kommunikativen Spielen hat. Was möglich ist und was nicht ergibt sich schnell in der laufenden Runde des Spiels. Sollte irgendwo eine Regel zu weit oder eng ausgelegt werden, wird die Gruppe schnell eine Regelung finden, wie man in zukünftigen Runden verfährt. Noch ein Wort zur Spieleranzahl. Die Schachtel sagt, dass das Spiel für zwei bis acht Spieler und mehr spielbar ist. Regeltechnisch ist das zwar richtig, wer aber Codenames mehrfach in einer großen Gruppe gespielt hat, wird dieses kaum in einer Gruppe spielen wollen, da sich hier der Spielspaß nicht vollends entfalten kann. Zu zweti spielt ein Chef mit einem Mitspieler im Team. Das andere Team wird durch das Spiel simuliert. Zu dritt, wahrscheinlich die schlechteste Anzahl, spielen zwei Chefs und ein Ermittler der ständig die Teams wechselt. Ab vier Spieler ist das Spiel dann ok, weil hier nun wirklich zwei Teams gegeneinander spielen können. Perfekt ist es aber, unserer Meinung nach, erst ab sechs Spieler, wenn die Teammitglieder sich auch untereinander absprechen können und müssen. Codenames ist in großer Gruppe ein tolles Partyspiel wenn man Spaß an Worten hat. Dennoch waren wir etwas überrascht als Codenames Anfang der Woche unter den Nominierten zum Spiel des Jahres auftauchte. Ohne Frage ist es ein tolles Spiel. Wir fragten uns dennoch was passiert, wenn das Spiel unterm Weihnachtsbaum liegt, wie so manch anderes Spiel des Jahres zuvor. Denn seien wie ehrlich, ein Familienspiel ist es sicherlich nicht. Im Handel ist das Spiel für rund 20 Euro erhältlich.
Noch ein Tipp am Rande. Im Herbst diesen Jahres soll eine Codenames-Version erscheinen die nicht mit Wort-Karten, sondern mit Bild-Karten funktioniert.   


Mini-Erweiterungen zu Codenames: Bislang gibt es zwei Mini-Erweiterungen zu dem Spiel Codenames.
Autoren und Spiele


Erscheinungsjahr : 2016
Erhältlich : Teil der Deutscher Spielepreis Goodie Box 2016
Material : 30 Spielkarten (auf der einen Seite jeder Karte findet man einen Spieletitel, auf der anderen Seite einen Spieleautor)

Codenames Mini Erweiterung Autoren und Spiele

Weihnachten


Erscheinungsjahr : 2016
Erhältlich : Flagship-Stores
Material : 10 Spielkarten (rund um das Thema Weihnachten) und eine Deckkarte mit der Kennung DE01



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